Sonntag, Januar 21, 2007

Wir fahren nach Adelaide...

Die Stadt weint mal wieder... es regnet fast den ganzen Tag. Ist doch nicht so schlimm, dass wir fahren...;-) Verstehe gar nicht, wie es hier noch Waldbraende geben kann... wir verbringen fast den ganzen Tag mit lesen, muessen auch am Abend mit den Rucksaecken im Regen durch die ganze Stadt. Aber es ist nicht kalt, unter der Regenjacke schwitzen wir ganz schoen. Wir fahren heute mal nicht mit Greyhound, heute ist Firefly mal dran. Wir sparen ein paar Dollar und der Bus ist viel gerauemiger... Um 20:30 gehts los, um 6:15 sind wir da...
Adelaide, eine uebersichtliche Stadt, so hat es schon der Busfahrer gesagt, und er hat recht. Die Stadt rechteckig angelegt, genau wie Melbourne. Auch hier ersteinmal nur Regen, haetten es waermer erwartet.
Wir haben noch kein Hostel, gehen ins nahe gelegene Cannon St. Backpackers, genau gegenueber der Busstation. Vom Eingangsbereich sieht es ersteinmal sauber aus, aber das kennen wir ja schon, hat nichts zu bedeuten. Deswegen zahlen wir auch nur fuer eine Nacht. Die Preise gehen und so wundert es uns auch nicht warum. Wir gehen hoch, sind ja zum Glueck nur im 4-er. Die Flure total dreckig, verpilkt, nicht gesaugt. Kueche, wollen wir lieber nicht kochen. Tische, wenn vorhanden sehen aus wie nach einer durchzechten Pokernacht, mit Wein verschmiert. Die Duschen, fuenf sind vorhanden, bei einer fehlt die Duese, bei der naechsten kommt nur kaltes Wasser, und die, die funktionieren, voll mit Pilzen...
Unser Schlafraum richt ein wenig feucht, ist voll belegt. Nachdem einer auszieht, sind wir mit einem Schweizer zusammen. Wir verstehen uns zum Glueck und so koennen wir unseren Schlaf nachholen. Besonders ich bin ganz schoen kaputt, nach der Fahrt. Wo soll man auch sonst hin, draussen regnets, wir gehen trotzdem kurz, drinnen kann man nirgends sitzen, dann muss man ins Bett!!!
Wir gehen wie gesagt den Tag trotzdem noch raus, uns ein wenig umzugucken. Uns kommt es vor, als leben hier die ganzen Bekloppten, aus ganz Australien. Drogensuechtige und Poebel. Vielleicht liegt es daran, dass es noch so frueh ist. Viele gehen erst nach Hause, waren am Wochenende weg... Wir hoffen, dass die Stadt noch ein wenig mehr zu bieten hat.