Mit dem Bus durch die Wueste...
Ja, hier bin ich wieder, man hat mich schon vermisst. Mit einigen Tagen Verspaetung geht es nun weiter mit Geschichten aus meinem Leben. ;-) Leider spinnt Blogger seit einigen Tagen, so konnt ich mich nicht einloggen...
Nun aber zum heutigen Tag, wir werden abgeholt. Der Bus ist nur halb voll, oder besser halb leer, sehr gut fuer uns, mehr Platz. Wir hatten noch Zeit ein kleines Fruestueck zu uns zu nehmen, ein Kaffee for free vom Hostel. Feste Nahrung um die Zeit noch nicht herunter zu bekommen...
Es geht los, wir sind froh endlich die Stadt zu verlassen. Nach nur einer Stunde Fahrt verlassen wir bereits geteerte Strassen und es geht auf die Buckelpiste, nur noch roter Sand. Alle werden aus dem Schlaf gerissen, geht das etwa die gesammte Tour so weiter? Der ganze Bus klappert, aber es ist schon aufregend.
Wir kommen bald auf bessere Wege, zwar nicht geteert, aber gerader und so wird die Fahrt ein wenig ruhiger. Vielleicht haben wir uns auch einfach nur daran gewoehnt, man weiss es nicht.
Es ist erst nicht sehr aufregend und wir schlafen auch ersteinmal aus. Interessant wird es erst, als wir unsere Zwischenstops erreichen, ein Aborigenedorf, kleine Einmannraststaetten und den zweitgroessten Termietenhuegel Australiens der ueber 5m gross ist, wir sehen daneben wie Zwerge aus.
Auch auf dieser Tour muss beim ersten Stop mal wieder der Reifen des Busses gewechselt werden, unser Guide ist aber diesesmal besser ausgestattet und so erledigt er die Arbeit waehrend wir essen, ganz allein.
Wir passieren an diesem Tag vielleicht 4 Autos, total heftig. Ich moechte hier nicht ohne Wasser vergessen werden, um dann mehrere Stunden auf das naechste Auto zu warten... Aber unzaehlige Tiere laufen uns ueber den Weg, Kaengurus, Kuehe, eine menge Kuehe, sie laufen hier wirklich frei in Horden herum, ohne Zauene.... wie Tierfreundlich, obwohl sie nicht gerade gut genaert aussehen... aber was gibts schon grossartiges zu essen in der Wueste bei ueber 40 Grad.
Am Abend erreichen wir dann unser Domiziel, eine Cattle Station. Sehr nett eingerichtet, haben wir vierer Zimmer und schlafen mit einer Asiatin zusammen. Essen gibts am Lagerfeuer, es ist alles so schoen, sauber, aufgerauemt, so haetten wir uns das auf jeder Farm vorgestellt und auch erwartet. Waere es so auf unserer Arbeitsfarm gewesen, wir waeren gern laenger geblieben und hatten noch verlaengert, auch wenn man wirklich im Nichts ist, noch weiter draussen als die andere Farm.
Ein Kaenguru haben sie auch, total suess laesst es sich von jedem streicheln und fotografieren, der Star des Abends. Wir wurden im Bus schon darauf aufmerksam gemacht, dass wir doch bitte das Gartentor immer geschlossen halten sollten, damit es nicht weg laueft und gefressen wird.
Es gibt aber auch noch andere Tiere, eine menge Kuehe natuerlich, Kaelber, zwei Hunde Federvieh usw, usw... fuer einige Staedtler in der Gruppe eine kleine Sensation... Nichts gegen Staedtler.... ;-) aber man konnte es wirklich beobachten....
So schlafen wir nach einem kalten Bier und netten Gespraechen auch ziemlich schnell ein, es hat sich jetzt schon gelohnt nicht zu fliegen, das ist das wahre Leben im Outback... Einfach klasse...!!

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