Ab ins rote Zentrum.. mit dem legendaeren Ghan
Heute geht es los und wir sind schon so gespannt. Noch eher sind wir heute aufgestanden, damit es keinen Stress gibt. Saschas Weckanruf kommt uns ganz gelegen, er hat sich in der Zeit geirrt, 6 Uhr Morgens aber wir wollen ja sowieso raus. Per Shuttelbus gehts ab zur Station, nicht wie in Deutschland mitten in der Stadt gelegen. Nein 20 Km fahrt, wir sollten ihn nicht verpassen, sonst wirds teuer mit dem Taxi. Eine neue Station, die alte wurde zerstoert, dann Faehrt er ein. Ziemlich lang, drei Locks, zwei vorn eine hinten. Silberne Wagen mit dem Ghanemblem, super aufregend...!! Wir duerfen rein, Sitze wie im Flugzeug und dann diese Beinfreiheit.... der alte Flair ist jedoch erhalten geblieben, die Farben und die Sonnenblenden die zwischen zwei Scheiben die Sonneneinstrahlung verhindern sollen.
Wir sind schon so gespannt, wollen endlich los. Jedoch heisst es ersteinmal warten. Die Schienen von Katherin, einem Zwischenhalt (Einer von zweien, auf 1500 Km!!!!) sind nur eingleisig, ein Transportzug wird noch erwartet. Dann kommt er endlich an, ich glaube mehrere Kilometer lang. Es dauert mehrere Zehn Minuten, bis er an dem Nachbargleis vorbeigerollt ist.
... Wir fahren los, drei Stunden, erreichen Katherine (11000 Einwohner). Hier haelt der Zug drei Stunden, warum wissen wir nicht. Wir melden uns noch schnell fuer einen Tour an, zum Katherin Gorge NP. Wir fahren mit dem Boot durch einen Canion, stiegen aus, gehen ein bischen und fahren dann mit dem Boot weiter. Neben uns hohe Steinwaende, Aborig. Zeichnungen sehen wir, eine unglaubliche Landschaft. Wie mag es hier in der Nasszeit aussehen, viel voller wird der Canion sein.
Neben uns haben die Krokodile auf Sandbanken ihre Nistplaetze.
Wir sind froh, dass wir das gemacht haben, durch viele Fotos werden wir uns daran erinnern.
Nina sieht hier auch ihre ersten kleinen Kaengurus, friedlich sitzen sie da und fressen, lassen sich von uns nicht stoeren.
... Dann geht es weiter mit dem Zug, nach sieben Stunden durch Nichts und nach einem einzigartigen Sonnenuntergang erreichen wir mitten in der Nacht Tennant Creeck. Wir werden wach und sehen wieder einen Bahnhof der im Nichts liegt, keine Haueser weit und breit, doch ein Paerchen steigt hier aus und wird abgeholt. Uns wird hier das erste mal bewusst, was es heissen muss hier zu wohnen, zwei mal die Woche kommt ein Zug, die naechsten Staedte Stunden weit entfernt, eine Hand voll Einwohner.
Wir halten eineinhalb Stunden, dann geht es weiter. Ich mache es mir auf den freigewordenen Sitzen gemuetlich, mehr Platz und ein bischen Schlaf fuer uns beide.
mit dem Sonnenaufgang werden wir wach, sehen auch das erste mal ein grosses rotes Kaenguru an der Bahnlinie und einen wilden Bueffel.
Mitten umgeben von Bergen liegt Alice Springs (20000 Einwohner), irgendwo im Nichts. Eine kleine verschlafene Stadt, viele Aborigenees.
Heisser haetten wir es uns vorgestellt, es ist kaelter und ein wenig windiger als in Darwin, gestern in Katherin hatten wir noch 37 Grad. Es laesst sich gut aushalten, wir finden auch sofort ein Hostel, werden vom Bahnhof mitgenommen.
Klein und gemuetlich, lange wollen wir uns ja sowieso nicht aufhalten hier. Wir erkunden ertseinmal die Stadt, buchen auch gleich eine Dreitagestour zum Uluru...
Ein kleines Problem gibt es nur mit Ninas EC Karte, sie funktioniert nicht und das merken wir natuerlich genau hier. Aergerlich, aber wir versuchen gleich die Service Hotline, keine Verbindung... Eine nette Dame von Westpac sucht im Internet eine andere, wir werden es nachher noch einmal probieren, wenn in Deutschland alle aufgestanden sind.
Alles wird gut, wir sind ja nicht alleine und die Visa funktioniert ja. Morgen um 6 geht es los, Schlafen im Freihen... endlich Adventure...
Also ihr werdet dann wohl erst in ein paar Tagen wieder etwas von mir/uns hoeren... dann gibt sicherlich so einiges zu erzaehlen...
Liebe Gruesse an alle..
Euer Martin

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