Sonntag, September 24, 2006

Der erste Tag in Darwin

Ich habe recht gut geschlafen, Nina hat ein bischen Schnupfen bekommen. Eigentlich kann man froh sein, dass hier alles klimatisiert ist, sind doch schliesslich am Tage so um die 30 Grad, vielleicht auch ein bischen mehr und eine hohe Luftfeuchtigkeit. In der Nacht sieht es auch nicht viel besser aus, es erinnert mich fast an Hong Kong. Jedoch ist es ersteinmal eine Umstellung mit diesen staendigen kalt- warm Wechseln. Muss man sich erst dran gewoehnen, ich hatte ja auch gleich eine Erkaeltung bekommen.
Jedes kleine Hostel hat hier Vollklimatisierung, die Dinger laufen 24 Stunden...
Wir finden schnell ein neues Hostel, nur 2 Haueser weiter, auch nur 18 Dollar, sind die Nebensaisonpreise. Jedoch hat es einen Pool und sieht ein wenig gepflegter aus. Als wir an der Rezeption stehen werden gerade ein paar Kissen fuer andere neue Gaeste heraus geholt, sie sind unter dem Counter in einer Schublade deponiert. Auf einmal haengt doch glatt auf einem der Kissen ein kleiner Gecko. Alle sind ersteinmal ein wenig irritiert, jedoch scheint das fuer hier ganz normal zu sein. Er wird einfach abgeschuettelt, ist ja nicht giftig und weiter gehts. Uns schreckt dies natuerlich auch nicht ab, wir buchen erstmal 2 Naechte. Es gibt nur ein Problem, man findet den Schluessel nicht, dann passt der den wir bekommen haben nicht und als letztes bekommen wir einen Schluessel von einem Raum der schon voll belegt ist. Sehr komisch die ganze Planung.
Dann passt der letzte endlich, jedoch trifft uns der Schlag. Dieser Raum, sowas von vermuellt, wir wissen gar nicht wo wir unsere Sachen hinstellen sollen, ueberall liegt Dreckwaesche. Ein schlafender Ire (ist das richtig geschrieben?, Naja einer aus Ireland) wacht auf, begruesst uns fix und verschwindet dann schnell. Wenigstens hat er uns noch schnell gesagt welche betten wir nehmen koennen, ist doch schliesslich nicht feststellbar welche noch frei sind. Wenigstens ist der Raum recht neu renoviert und die Betten auch sehr neu.
Wir befreihen ersteinmal einen Locker vom Muell und schliessen unsere Sachen ein. Spaeter nach einer ersten Stadtbesichtigung kommen wir dann auch mit dem einen unserer Zimmergenossen ins Gespraech. Ist eigentlich ganz nett, jedoch wie gesagt sehr chaotisch, lebt und arbeitet auch schon laenger hier. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass jemand in einer kurzen Zeit soviel Muell produzieren kann, aber es soll ja auch sowas geben.

Wir wollen mal abwarten, wie sich die ganze Sache hier entwickelt

Darwin ist eine schoene kleine Stadt, knapp ueber 90000 Einwohnern, hier leben schon viel mehr Aboriginees. bedingt durch Bombenangriffe im 2. Weltkrieg durch die Japaner wurde die Stadt fast vollstaendig zerstoert, deswegen gibt es kaum noch alte Bauten. Sehenswert sind fuer uns hauptsaechlich die nahegelegenen Nationalparks, wo wir Reisen hin planen. Aber auch den Strand gucken wir uns an. Leider ist das Wasser bedingt durch Box Jelli Fish nicht zum Baden geeignet, ein paar Warkhalsige gibt es dennoch. Wir begnuegen uns mit am Strand liegen und die Sonne geniessen. Benutzen am Abend lieber den Pool. Das Wasser kuelt aber weder im Meer noch im Pool, es ist super warm.